Archive for July, 2017

Beglaubigte Übersetzungen von Zeugnissen

Saturday, July 8th, 2017

Benötigt man eine notariell bestätigte Urkunde für den offiziellen Gebrauch (d. h. für Behördeneingänge, Firmengründungen, Bewerbungen und ähnliche Ereignisse), muss man sie zuerst amtlich bzw. notariell beglaubigen lassen. Und so ist es auch mit unterschiedlichen Zeugnissen (z. B. Schulzeugnissen, Arbeitszeugnissen usw.), denn auch diese gehören zur Kategorie amtlicher Dokumente, bei denen die Übersetzung allein noch nicht für ihre Gültigkeit bürgt.

Solche Zeugnisse muss man nämlich nicht nur übersetzen, sondern auch beglaubigen lassen, damit sie von einem dafür vereidigten Übersetzer auch ihre amtliche Anerkennung erwerben. Die von der jeweiligen Behörde vereidigten Übersetzer sind nämlich zum Ausüben solchen Amtes berechtigt und deshalb zur Verschwiegenheit verpflichtet. Außerdem sind sie universitätsausgebildet sowie hoch qualifiziert und müssen unbedingt einen allgemeinen Eid ablegen. Trotzdem reicht in einigen Fällen allein die Übersetzung einer offiziellen Urkunde nicht und muss das Zeugnis noch durch die sog. Apostille bzw. Legalisation überbeglaubigt werden. Diese unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland (in Deutschland) oder hängt von der jeweiligen Behörde ab. In der Schweiz z. B. muss man eine Übersetzung noch zusätzlich durch die sog. kantonale Staatskanzlei überbeglaubigen lassen.

Arbeitszeugnis

Saturday, July 8th, 2017

Sucht man eine neue Beschäftigung und braucht man ein Nachweis seiner Leistungen für Behörden, so empfiehlt sich, vom vorläufigen Arbeitgeber ein sog. Arbeitszeugnis zu empfangen, um es zu Bewerbungen zulegen zu können. Dabei geht es um eine Art Bestätigung der bisherigen Beschäftigung bzw. des Arbeitsverhältnisses bei einem Unternehmen sowie für die Beschreibung deren Arbeitsaufgaben und Pflichten. Ein Arbeitszeugnis bezeichnet man demnach als eine vom Arbeitgeber erstellte Urkunde über ein Dienstverhältnis, die für den Arbeitnehmer von Schlüsselbedeutung ist, denn sie erleichtert ihm den Eingang in die neue Arbeitsstelle wesentlich.

Normallerweise unterscheidet man (in Deutschland) zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Arbeitszeugnis; während ein einfaches Arbeitszeugnis nur Personalien und Dauer der Beschäftigung enthält, handelt es sich beim qualifizierten auch um Beurteilung der Führung und Leistung. Deswegen hat ein einfaches Arbeitszeugnis eher einen informativen Wert bzw. den Charakter einer Bescheinigung, weshalb es oft auch als Arbeitsbescheinigung bezeichnet wird. Im Gegensatz dazu enthält das qualifizierte Arbeitszeugnis Wertungen des Arbeitgebers, was heißt, dass es zusätzlich noch die Leistung und das dienstliche Verhalten eines Arbeitnehmers beurteilt. Neben Arbeitsleistung versteht man unter Leistung auch Folgendes: das erzielte Ergebnis, die Eignung (ausreichende Ausbildung des Arbeitnehmers) sowie soziale Kompetenz (geeigneter Umgang mit Kollegen usw.). All das braucht man nämlich zur Ausübung einer Tätigkeit.