Arbeitszeugnis

Sucht man eine neue Beschäftigung und braucht man ein Nachweis seiner Leistungen für Behörden, so empfiehlt sich, vom vorläufigen Arbeitgeber ein sog. Arbeitszeugnis zu empfangen, um es zu Bewerbungen zulegen zu können. Dabei geht es um eine Art Bestätigung der bisherigen Beschäftigung bzw. des Arbeitsverhältnisses bei einem Unternehmen sowie für die Beschreibung deren Arbeitsaufgaben und Pflichten. Ein Arbeitszeugnis bezeichnet man demnach als eine vom Arbeitgeber erstellte Urkunde über ein Dienstverhältnis, die für den Arbeitnehmer von Schlüsselbedeutung ist, denn sie erleichtert ihm den Eingang in die neue Arbeitsstelle wesentlich.

Normallerweise unterscheidet man (in Deutschland) zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Arbeitszeugnis; während ein einfaches Arbeitszeugnis nur Personalien und Dauer der Beschäftigung enthält, handelt es sich beim qualifizierten auch um Beurteilung der Führung und Leistung. Deswegen hat ein einfaches Arbeitszeugnis eher einen informativen Wert bzw. den Charakter einer Bescheinigung, weshalb es oft auch als Arbeitsbescheinigung bezeichnet wird. Im Gegensatz dazu enthält das qualifizierte Arbeitszeugnis Wertungen des Arbeitgebers, was heißt, dass es zusätzlich noch die Leistung und das dienstliche Verhalten eines Arbeitnehmers beurteilt. Neben Arbeitsleistung versteht man unter Leistung auch Folgendes: das erzielte Ergebnis, die Eignung (ausreichende Ausbildung des Arbeitnehmers) sowie soziale Kompetenz (geeigneter Umgang mit Kollegen usw.). All das braucht man nämlich zur Ausübung einer Tätigkeit.

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