Beglaubigte Übersetzungen von Zeugnissen

Benötigt man eine notariell bestätigte Urkunde für den offiziellen Gebrauch (d. h. für Behördeneingänge, Firmengründungen, Bewerbungen und ähnliche Ereignisse), muss man sie zuerst amtlich bzw. notariell beglaubigen lassen. Und so ist es auch mit unterschiedlichen Zeugnissen (z. B. Schulzeugnissen, Arbeitszeugnissen usw.), denn auch diese gehören zur Kategorie amtlicher Dokumente, bei denen die Übersetzung allein noch nicht für ihre Gültigkeit bürgt.

Solche Zeugnisse muss man nämlich nicht nur übersetzen, sondern auch beglaubigen lassen, damit sie von einem dafür vereidigten Übersetzer auch ihre amtliche Anerkennung erwerben. Die von der jeweiligen Behörde vereidigten Übersetzer sind nämlich zum Ausüben solchen Amtes berechtigt und deshalb zur Verschwiegenheit verpflichtet. Außerdem sind sie universitätsausgebildet sowie hoch qualifiziert und müssen unbedingt einen allgemeinen Eid ablegen. Trotzdem reicht in einigen Fällen allein die Übersetzung einer offiziellen Urkunde nicht und muss das Zeugnis noch durch die sog. Apostille bzw. Legalisation überbeglaubigt werden. Diese unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland (in Deutschland) oder hängt von der jeweiligen Behörde ab. In der Schweiz z. B. muss man eine Übersetzung noch zusätzlich durch die sog. kantonale Staatskanzlei überbeglaubigen lassen.

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